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Unterschiedliche digitale Bezahlsysteme im Experiment

Der IWF diskutiert über Bezahlsysteme der Zukunft, während neue Lösungen schon funktionieren.

Die Technisierung unseres gesamten Lebens wird durch die Motive des Geldverdienstes (finanziellen Reichwerdens) in der globalen kapitalistischen Gesellschaft beschleunigt vorangetrieben.

Dabei unterliegt das alte Bankensystem fundamentalen Änderungen, u.a.

  • Kooperationen zwischen Banken und Nicht-Banken als Schlüssel (WirtschaftsWoche).
  • Mobile Zahlungssysteme  außerhalb und unabhängig von Banken
  • Ökosysteme von Kryptowährungen außerhalb oder in Koooperation mit Banken

Datenschützer kritisieren die hinterlassenen Datenspuren bei der Nutzung digitaler Zahlungsmittel

  • digitale Spuren sind zumeist leichter festzustellen,
  • automatisiert auszuwerten
  • dadurch umfassend zu überwachen
  • Die Zahlungsströme laufen fast alle über die USA (die amerikanische NSA list auch Kreditkartendaten in den USA aus)

„Dass wir keine europäische Infrastruktur haben, ist ein Problem. Auch das europäische Überweisungssystem SEPA wird daran nichts ändern, dazu war es gar nicht gedacht“, sagt Constanze Kurz, Projektleiterin am Forschungszentrum für Kultur und Informatik der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin.

„Nur über Bargeld lässt sich auch nur ansatzweise langfristig die Anonymität des Zahlungsverkehrs gewährleisten.“ (Thilo Weichert, Landes-Datenschutzbeauftragter in Kiel)

Doch Bargeld mit all seinen Wert für die Menschen könnte durch die unkontrollierte (oder gewollte) Entwicklung schnell bedeutungslos werden. Es braucht dafür nicht abgeschafft werden, sondern die von Menschenmassen akzeptierte Technik wird Märkte dominieren und die Nutzung des Geldes grundlegend verändern.

Regionale Experimente mit digitalen Zahlungssystemen

Inzwischen wurden unterschiedliche elektronische bzw. digitale Zahlungssysteme entwickeln, die in unterschiedlichen Regionen “getestet” werden. Noch ist nicht entschieden, was sich durchsetzt (bzw. zur totalen Kontrolle der Menschen weltweit durchgesetzt wird).

(1) Afrika: M-Pesa Bezahlsystem

> Bezahlsysteme der Mobilfunk-Anbieter

M-Pesa ist ein von der kenianischen Mobilfunkfirma Safaricom in Kooperation mit dem Kommunikationsunternehmen Vodafone entwickeltes und Anfang 2007 in Kenia eingeführtes System für die Abwicklung von grundlegenden Funktionen des Geldtransfers und des bargeldlosen Zahlungsverkehrs über Mobiltelefone ohne die Notwendigkeit eines regulären Bankkontos.

Afrika zeigt der Welt, wie mobiles Bezahlen geht

Vodafone ist das 10-jährige Bestehen des weltweit führenden mobilen Gelddienstes M-Pesa

Bildquelle: www.vodafone.com

(2) Asien: Smartphone-Apps

CHINA: WeChat Wallet

> QR-Codes und Social Media Apps

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SÜD-KOREA:  PLUS TOKEN Zahlungssystem mit verschiedenen Kryptowährungen

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> Plus Token Super Wallet: QR-Code, Smartphone-App, “Plus Token (PT), mit dezentralem Exchanger.

Weltweiter Boom von PlusToken aus Süd-Korea

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INDIEN: QuickX – Das schnellste Krypto-Zahlungs-Protokoll

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(3) USA: Kreditkarten

Kreditkarten sind Instrumente des bargeldlosen Zahlungsverkehrs. Marktführer sind die beiden US-Firmen Mastercard und Visa. Sie erreichen gemeinsam 90 Prozent des Marktes. Daneben gibt es noch andere Anbieter wie American Express oder Diners Club. Kreditkarten werden von Banken oder von Kreditkartenfirmen ausgegeben. Die drei größten am deutschen Markt tätigen Kreditkartenunternehmen, deren Karten weltweit akzeptiert werden, sind VISA, MasterCard und American Express.

  • Visa-Kreditkarten (seit 1970, 65 Prozent Marktanteil weltweit, 24 Millionen Akzeptanzstellen weltweit, Jahresumsatz 20,61 Milliarden USD 2018)
    weltweite Akzeptanz
    bequeme bargeldlose Zahlung
    hohe Sicherheit
  • MasterCard-Kreditkarten (seit 1966, 35 Millionen Akzeptanzstellen weltweit, Jahresumsatz 12,5 Milliarden USD 2017)
    weltweite Akzeptanz
    bequeme bargeldlose Zahlungen
    hohe Sicherheit
  • American Express-Kreditkarten
    hochwertige Zusatzleistungen
    bequeme bargeldlose Zahlung
    hohe Sicherheit
  • Diners Club International (seit 1949 Vorreiter der Kreditkarte)
    An 19,5 Millionen Akzeptanzstellen bargeldlos bezahlen und weltweit die Vorzüge als Club Mitglied genießen.

(4) Europa: völlig konträr

DEUTSCHLAND: Bargeld und Banküberweisung

Die Deutschen  hängen (noch) am Bargeld und an Bezahlungen mit Banküberweisung oder Paypal

Die beliebtesten Online-Bezahlsysteme in Deutschland

  • Rechnung (28,0 %)
  • Lastschrift/Bankeinzug (21,8 %)
  • Paypal (20,2 %)
  • Kreditkarte (10,8 %)
  • Vorkasse/Vorauskasse (6,6 %)
  • Sofort­über­weisung.de (3,2 %)
  • Nachnahme (3,0 %)

SCHWEDEN: “erste Gesellschaft ohne Bargeld”

In Schweden ist es das erklärte Ziel von Gesellschaft und Staat, ab den 2030er-Jahren auf das Bargeld als Zahlungsmittel komplett, also ersatzlos zu verzichten. Bezahlen in Schweden soll dann ausschließlich bargeldlos möglich sein können. Bereits heute kann man uneingeschränkt überall mit Kreditkarten bezahlen, jedoch Bargeld und EC-Karte werden nur mit Einschränkungen akzeptiert.

Auch Finnland und die Niederlande schließen sich diesem Trend Schwedens an.

SCHWEIZ: offen für alles

“Der Bankenmarkt in der Schweiz durchläuft derzeit einen fundamentalen Wandel.” (Deloitte, 2016)

Schweizer Banken setzen auf Innovation und Wachstum

Die Konzentration am Schweizer Bankenplatz schreitet fort, wodurch die Zahl der Institute abnimmt.

Antoni Trenchev: «Die Schweiz ist der beste Standort für Kryptos»

Die SEBA Crypto AG will als erstes Bankinstitut der Schweiz sämtliche Finanzdienstleistungen mit Krypto-Vermögenswerten in einem regulierten Umfeld anbieten. Als Kernbankensystem wird das Zuger Unternehmen Finstar® nutzen.

Bildquelle: www.netzwoche.ch

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