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Experten zur Lage des Geldes und ihren Investment-Lösungen

Dr. Markus Krall, Florian Homm & Dr. Markus Elsässer 

  • Dr. Markus Krall
  • Florian Homm
  • Dr. Markus Elsässer

Während die Grundinformationen über das längerfristige und aktuelle Geldsystema ausgeschaltet sind,

  • ist unsere “Tulpenzwiebel-Party” im vollen Gange und
  • die Schere zwischen Reich und Arm geht immer weiter mit allen gesellschaftlichen Folgen auf;
  • gehen die Rettungsversuche der fehlgeschlagene Kapitalmarkt-Spekulation im Casino-Kapitalismus  (vor allem seit der Lösung von der Golddeckung 1971)  durch die Zentralbanken (FED, EZB)  weiter – Gelddrucken in Multimillardenhöhe.

Durch das Papiergeld waren die Geldanleger immer schon Verlierer durch die Inflation des Geldes (= Geldwertverlust über die Zeit) – seit 50 bis 100 Jahren im USD und seit 20 Jahren im Euro.

Wir sind in einer Endspielphase in sehr toxischen Märkten.

Die schlimmsten Auswirkungen zeigen sich in Staatsbankrotts (im Laufen in Argentinien, verhindert in Griechenland, anstehend in Türkei)

Nullzinspolitik wirkt “wie eine Droge des billigen Geldes”

Sie trübt unser Bewußtsein ein, bläht überall die Finanzblasen auf und akkumuliert überall die Ungleichgewichte:

  • Aktienkurse steigen doch
  • Bondkurse, Derivate, Interbankengeschäfte sind auf Rekordniveau mindestens 70-80 Billionen USD
  • Spekulationsblase bei Immobilien ähnlich 70-80 Billionen USD

Was ist die gesellschaftliche Implikation der Finanzsituation?

  • Die Geldpolitik des enormen frischen Gelddruckens.
  • Das Gelddrucken erfolgt in Schüben, wenn die Märkte ins Rutschen kommen und jemand “gerettet” werden soll, weil man den großen Finanz-Crashs vermeiden will.
  • Das führt dazu, daß eine sehr kleine Schicht von Spekulanten (0,01 %), die über die Mittel, die Ausbildung und die Technologie verfügt, das gewaltige Spekulationsrad zu drehen, risikolos immer reicher wird.
  • Das führt zu einer  ungerechten Umverteilung in der Gesellschaft. Reich wird man heute (nach Dr. Krall) durch Unternehmertum,  Fleiß oder Risikonahme. Aber die risikonehmenden Akteure sind bei Scheitern geschützt und es erfolgt eine riesige Umverteilung von Vermögen von ganz unten nach ganz oben in der Gesellschaftshierarchie. Dort werden gigantische Vermögen akkumuliert! Diese unvorstellbare Vermögensakkumulation bei sehr Wenigen sei nach Dr. Markus Krall das Ergebnis des “bürokratische Geldsozialismus”, der mit “Markt” und “Marktversagen” nichts zu tun, weil es eine bürokratische Intervention zugunsten einer kleinen “Spekulationsklasse” sei.
  • Dadurch wird sozialer Neid und sozialer Konflikt berechtigt aufkommen. Die Leute werden nach den Ursachen und Zusammenhängen dieser finanziellen Ungleichheit fragen.

Die Grundfrage im Privaten kann in dieser Situation zu einer neuen Zweiteilung der Gesellschaft führen (Dr. Markus Elsässer):.

  • Ergebe ich mich aus Frust  (“mit dem Geld hat das sowieso keinen Sinn” Wir sind chansenlos. Es hilft ja keiner.) der Konsumtion und fange dadurch garnicht erst mit dem Sparen und Vermögensaufbau an? Letztlich führt diese Resignation zum ein egoistischen “Wertverzehr”.
  • Oder: Nein, ich werde zur besitzenden Klasse gehören. Ich baue eigenen Besitz auf, um dadurch meine Unabhängigkeit zu erreichen.
  • “Konsum im Hier und Jetzt ist das Wichtigste im Leben, weil Geldsammeln hat keinen Zweck hat.” Die Nullzins- oder sogar Minuszinspolitik führt die Menschen dazu, daß sie heute ihr Geld verbrauchen, weil sie nicht an Anhäufung von Geld und Vermögen für morgen glauben und dieses Bestreben und diese Lebensorientierung aufgeben.

Für diejenigen, die sich dennoch auf Investition und Vermögensaufbau orientieren, ist die Beachtung der Situation des Geldes und des sozialen Umfeldes (“bürokratischer Geldsozialismus”) nötig. Deshalb ist eine Finanz-Krise nicht unbedingt der “Feind”. Feinde sind dabei eher

  • gesellschaftliche Finanz-Repression
  • die eigene Blockierung und Einschränkung durch Angst.

Die größten Vermögen entstanden in den USA und Rußland (entstehen) dann, als die Gesellschafts-Pyramiden sich drehten.

Risikoneigung für Investments bestimmt das Anlage-Verhalten

Das Handeln von Investoren in dieser Situation ist motiviert durch unterschiedliche Risiko-Neigungen

  • niedriges Risiko/Vermögens-Sicherung: Markus Krall
  • hoches Risiko: Florian Homm

Neue Situation der Finanzwelt erzwingt neue Lösungen 

Die neue Situation zwingt uns über Geld nachzudenken, unsere Geldbildung vorzunehmen!

Die bequeme Zeit (Geld zur Bank bringen oder dort liegen lassen) und passiv bzw. ohne Tun von anderen Zinsen zu bekommen – ist vorbei!

Jetzt müssen wir zunächst für unser Verstehen von Geld Lebenszeit und etwas Mühe investieren.

Jetzt muß der weit verbreitete Finanz-Analphabetismus überwunden werden.

Jetzt müssen wir das Geld und das Finanzsystem genauer studieren und neue Investment-Lösungen finden und nutzen.

Die defensive Strategie in dieser Situation der Finanzwelt

  • Sich aus den Finanz-Blasen fernhalten und sein Geld “bunkern” in …
  • Gold, Silber, Edelmetalle,
  • Cash,
  • Währungen außerhalb des Euroraumes (kurzfristige Anleihen)

Null- oder Minuszinsen korrelieren sehr gut mit Gold und Edelmetallen.

Die offensive Strategie in dieser Situation der Finanzwelt

1) Lösungen innerhalb des bestehenden Systems

Die neue Situation im Finanzmarkt fordert dazu auf,

  • marktunabhängig zu handeln,
  • nicht in Blasen mit zu investieren,
  • innerhalb des bestehenden Finanzsystems wenig bekannte Lösungen zu identifizieren

weil die “Fallhöhe” (= Verlust) bis zu 90 – 95 % betragen kann.

Nullzinspolitik stimuliert die Suche nach Zins-Substituten (dafür haben wir drei Jahrzehnte japanische Erfahrungen)

Aktien-Markt mit speziellen Investments (special situation market):

Anlage-Chancen in speziellen Situationen nutzen,

(1) Bewegung: weil sich der Markt schnell bewegt (Volatilität)

(2) Stabilität: weil der Markt stabil bleib (Etwa: auch in Krisen werden die Menschen trinken und rauchen)

(3) Chaos: weil beim Zusammenbruch (Krise) viele billiger zu kaufen ist

  • Beispiel: Aktien von Tabak-Unternehmen (7 % Verzinsung möglich)
  • Beispiel: Bargeld in speziellen Regionen der Welt (Südostasien), wo die Geldmengenmanipulation nicht so stark sei wie in den USA oder Europa
  • Beispiel: Goldkauf in bestimmten Tiefpreis-Momenten 

2) Lösungen außerhalb des bestehenden Systems

Geschäftsbanken wickeln nur noch den täglichen Zahlungsverkehr ab.

Banken und Geldanlage bei Banken sind bei Nullzinspolitik ein Verlustgeschäft.

Lösung A: Kryptowährungen

Geschäftsbanken können im direkten Zahlungsverkehr bereits durch Kryptowährungen ersetzt werden.

Kryptowährungen funktionieren außerhalb und (relativ) unabhängig vom Fiat-Finanzsystem.

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HT 12.15%

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NEO -5.03%

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LTC -6.27%

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Lösung B. Investment in Projekte von Menschen, die wir vertrauen

Banken haben ihr Vertrauen bei den Menschen verspielt, demnach wenden wir uns besser mit unserem Geld an vertrauenswürdige Menschen

  • Geld “an den Banken vorbei” einsetzen.
  • Finanzierung von realen Geschäften (z.B. innerhalb der Verwandtschaft mit familieninternen Darlehen, wie chinesische Großfamilien)
  • Finanz-Darlehen an vertrauenswürdige Menschen (Kinder, Verwandte, Freunde, gute Bekannte)
  • Alte Weisheit: Wer Geld rumliegen läßt, der kommt zu nichts!
Lösung C: Investment in kleine umweltschonende Energieprojekte

“Sonnen-Geld” durch lukrative Geld-Anlage mit Liechtensteiner Unternehmen

Anlage Deines gesparten Geldes mit Verzinsungen in die Allgemeine Finanzierung eines Liechtensteiner Unternehmens im Bereich Energieerzeugung durch Sonnenkraft (Fotovoltaik) – deshalb ‘Sonnen-Geld”.
– Prospekt-Genehmigung in Deutschland, Österreich, Liechtenstein, Luxemburg, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Bulgarien
– Verzinsungen von 5,25 % bis 7,5 % pro Jahr (abhängig von Laufzeit)
– Anlage-Laufzeiten bis 30 Jahre
– Mindestanlage-Zeit: 5 Jahre

Ein kluger Mix dieser neuen und bewährten Anlagestrategien

  • Bargeld-Reserve (weil im Crash beste Kaufmöglichkeiten bestehen)
  • Edelmetalle
  • Spezial-Aktien
  • Kryptowährungen
  • Privates Investment in vertrauensvolle Menschen und ihre Projekten
  • (“Shorts”)

 

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