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DM oder EURO = Inflation, Schulden und Crash!

Der Konstruktionsfehler des Kapitalismus muß zur beschleunigten Inflation und zum Crash führen

„Die größte Erfindung des menschlichen Geistes? – Die Zinseszinsen!“  (Albert Einstein)

Die DM verlor langsamer an Wert als der Euro. Aber die DM wurde ebenso wie der Euro der Bevölkerung von den weltweiten System-Herrschern (Rothschild + Vatikan) mit Kalkulation aufgedrückt.

  • Beide Währungen basieren auf einem zinsbelasteten Schuldgeldsystem.
  • Beide Währungen müssen notwendigerweise und unabwendbar crashen – wie bei jedem Schuldgeldsystem.

Geld wird für Zinsen und Zinseszinsen bei der sogenannten Geldschöpfung nicht mitgeschöpft.

Die Realwirtschaft ist niemals in der Lage, die Zinsen und sogar Zinseszinsen zu realisieren.

Gesellschaft der Schuldsklaven:  Globaler Trend: »Versklavung« durch Schulden

Wer Schulden hat, ist nicht frei. Private Haushalte und die öffentliche Hand verschulden sich weltweit immer mehr. In den USA haben allein die College- und Universitätsabsolventen mehr als eine Billion Dollar Bildungsschulden angehäuft. Ihr Leben wird ein Kampf gegen die Zahlen sein.

Das Wunder des exponentiellen Wachstums: Wachstum von Vermögen durch Zins und Zinseszins

Wenn man sich eine Zinseszinskurve über 30 oder 50 Jahre ansieht, dann ergibt sich eine exponentielle Kurve.

Ähnliches Foto

Darum wird auch dauernd etwas vom nötigen ewigen Wachstum in diesem System erzählt.

Allerdings:

  • ist die physische Natur (der Planet Erde mit seiner Physikalität) leicht erkennbar endlich und funktioniert im begrenzten physischen Wachstum.
  • verläuft Wirtschaftswachstum eher linear und moderat, während Kredite/Schulden/Zinsen in diesem System exponentiell wachsen.

Schuldenbasierte Geldschöpfung und Zinsen

Quelle: Unser Geld- und Wirtschaftssystem hat einen Konstruktionsfehler

  1. Geld entsteht in unserem Finanzsystem als Kredit, d.h. die Geldschöpfung bedingt eine Verschuldung, weshalb unser Geldsystem ein Schuldgeldsystem ist. Weil Schulden einen eher negativen Anstrich haben, spricht die Finanzindustrie lieber von Krediten. Das tönt professioneller und daher vertrauenswürdiger, ist aber dasselbe.
  2. Die Geldschöpfung durch Verschuldung erfolgt gegen die Hinterlegung von pfändbaren Sicherheiten mit einem (mehr oder weniger) realen Wert. Als Gegenwert erhält der Kreditnehmer hingegen einen virtuellen Wert, der sich zudem im schlimmsten Fall sogar über Nacht verflüchtigen kann. Daraus ergibt sich ein asymmetrisches Kräfte- und Risikoverhältnis zwischen Kreditgeber und Kreditnehmer zu Gunsten des Kreditgebers.
  3. Für den Kredit beziehungsweise die Schuld wird ein Zins erhoben, der aber dummerweise nur aus der durch Verschuldung erschaffenen Geldmenge selber bezahlt werden kann, da es ja gar kein anderes Geld gibt. Es gibt zwar andere Währungen, aber auch dort erfolgt die Geldschöpfung durch Verschuldung. Mit der Zinsentrichtung in einer anderen Währung würde das Problem lediglich in diese Währung verlagert. Für die Bezahlung des Zinses wird wieder Geld benötigt, das wiederum durch Verschuldung geschaffen wird und für das wiederum ein Zins bezahlt werden muss. Dies führt zu einer unendlichen Verschuldungs- und Zinsspirale.
  4. Diese beiden Faktoren führen mathematisch zu einem exponentiellen Geldmengenwachstum, denn die Zinseszinsfunktion ist eine Exponentialfunktion. Während wir uns über unser sich durch Thesaurierung über den Zins „von selbst“ vermehrende Geld auf dem Sparkonto (d.h. auf der Haben-Seite) freuen, steht diesem Geldguthaben immer auch eine Schuld in identischer Höhe (auf der Soll-Seite) gegenüber, damit die Bilanz buchhaltungstechnisch aufgeht.
    Geld(guthaben/menge) und Schulden im Gleichgewicht
    Geld(guthaben/menge) und Schulden im Gleichgewicht
  5. Geld ist in unserem Finanzsystem eine Schuld, für die ein Zins aus der Schuld selber bezahlt werden muss, d.h. unser Finanzsystem kann nur durch stetige und exponentiell steigende Neuverschuldung am Leben erhalten werden. Das ist ein klassisches Schneeballsystem. Was für Privatpersonen verboten ist, um Überschuldung zu vermeiden, ist ein grundlegendes Prinzip unseres Finanz- und Wirtschaftssystems.
  6. Da ein Kredit nur gegen Sicherheiten gewährt wird, verlangt das exponentielle Geldmengenwachstum ständig nach immer mehr pfändbaren Sicherheiten. In einer Welt mit beschränkten Ressourcen sind jedoch auch die geeigneten Sicherheiten beschränkt. Jemand muss sich trotzdem immer für die Geldschöpfung verschulden. Wenn die Privathaushalte und Unternehmen dazu nicht mehr in der Lage sind, muss der Staat einspringen (John Maynard Keynes lässt grüssen). Als Sicherheiten dienen einerseits das Staatsvermögen und andererseits die künftigen Steuereinnahmen. Dadurch wird die Allgemeinheit zu Gunsten der Kreditgeber enteignet. Wenn auch der Staat die Verschuldungsspirale nicht mehr aufrecht erhalten kann, sei es mangels Sicherheiten oder wegen der zu hoch gewordenen Zinslast, bedarf es erhöhter mathematischer Kreativität, die dann zum Beispiel Negativzinsen oder eine Geldschwemme kreierende Rettungsschirme „zur Beruhigung der Märkte“ erfindet. Das ist dann ein untrügerisches Zeichen, dass das System kurz vor dem Kollaps steht.
    Finanzwirtschaft versus Realwirtschaft
    Staatsschulden kompensieren Lücke zwischen Finanz- und Realwirtschaft
  7. Der andere Ansatz, die auseinander laufenden Finanz- und Realwirtschaftskurven anzugleichen ist, die Realwirtschaft nominal „aufzuwerten“, d.h. real zu verteuern. Das gleiche Geld hat dann real weniger Wert als vorher. Das versteht die heute gängige Lehre der Ökonomie als Inflation. Damit einher geht eine Entschuldung der Kreditnehmer, weil ihre nominalen Schulden real weniger Wert haben. Inflation hat aber den Nachteil, dass dadurch die Schuldgeldreligion durch den Schwund des Glaubens an den Wert des Geldes ins Wanken gerät, weil Geld kein stabiler Wertmassstab mehr ist und als Wertaufbewahrungs- und Tauschmittel an Wert verliert.

Quelle: Unser Geld- und Wirtschaftssystem hat einen Konstruktionsfehler

Folgenschwere Maßnahmen für das “Weiterfunktionieren” dieses Systems:

1) Vertuschung / Verdummung der Menschenmassen

“Würden die Menschen das Geldsystem verstehen, hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh.” (Henry Ford)

“Wenn es ernst wird, muss man lügen.” (Jean-Claude Juncker)

Absichtlicher Finanz-Analphabethismus bei den Massen und “Eliten”:

  • Die Mehrheit der Deutschen hat keine Finanzbildung.
  • Besonders katastrophal zeigt sich das NICHT-WISSEN im Bereich der FINANCIAL EDUCATION, in der sich ach-so-gebildete Schnitt-Bürger völlig als Finanz-Analphabethen zeigen, wenn man ausgerechnet bei entscheidungsmaßgeblichen PolitikerINNEN einmal Risikoeinschätzung der verschiedenen assets vom Sparbuch über Immobilien bis zu Beteiligungen, Aktien und Derivaten abfrägt. (www.meinbezirk.at)

Deutscher Staat zahlt keine Schulden zurück

Deutschland ist wirklich das Vorzeigebeispiel für ein Land, das in der Geschichte nie seine öffentlichen Schulden zurückgezahlt hat. Weder nach dem Ersten noch nach dem Zweiten Weltkrieg. Dafür ließ es andere zahlen, etwa nach dem deutsch-französischen Krieg von 1870, als es eine hohe Zahlung von Frankreich forderte und sie auch bekam. Dafür litt der französische Staat anschließend jahrzehntelang unter den Schulden. Tatsächlich ist die Geschichte der öffentlichen Verschuldung voller Ironie. Sie folgt selten unseren Vorstellungen von Ordnung und Gerechtigkeit. (Thomas Piketty)

2) Manipulation der Märkte und der Menschenmassen:

  • “Wirtschaft ist zu 50 Prozent Psychologie.” (Ludwig Erhard)
  • “Die Börse reagiert gerade mal zu zehn Prozent auf Fakten. Alles andere ist Psychologie.”  (André Kostolany)
  • “An der Börse sagt uns oft das Gefühl, was wir machen, und der Verstand, was wir vermeiden sollen.”  (André Kostolany)
  • “Das Geheimnis des Börsengeschäfts liegt darin, zu erkennen, was der Durchschnittsbürger glaubt, dass der Durchschnittsbürger tut.”  (John Maynard Keynes)
  • “Der dümmste Grund eine Aktie zu kaufen, ist, weil sie steigt.”  (Waren Buffett)
  • “Die Börse hängt nur davon ab, ob es mehr Aktien als Idioten oder mehr Idioten als Aktien gibt.” (André Kostolany)
  • “Seien Sie ängstlich, wenn die Welt gierig ist und seien Sie gierig, wenn die Welt ängstlich ist.” (Waren Buffett)

3) Ausgleich / Rettung des Systems – letztlich durch die Menschenmassen

Staaten müssen sich für dieses Geldsystem verschulden, Bürger werden durch Steuern und Abgaben, letztlich durch Enteignung für dieses Finanz/Kapital-SYSTEM geschröpft:

4) Ausweichen

Ausweichen der Finanz-Eliten aus der Realwirtschaft in das virtuelle “Geldmachen” (Money Making).

(1) Derivatehandel

“Gerade Notenbanken wissen die Verdienste von Derivaten bei der Revolutionierung der Märkte zu schätzen. Nichtsdestotrotz hat die Nervosität bei Zentralbankern, Aufsichtsbehörden und supranationalen Finanzinstituten wie der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) zugenommen, „Die ruhige Oberfläche ist trügerisch“, sagt ein führender Frankfurter Banker.” (Derivate verunsichern Finanzprofis)

(2) Geldhandel (Trading)

Es ist in den meisten Fällen weder aus finanziellenzeitlichen oder anderen Gründen sinnvoll, sich dem Trading zu widmen.

Trading ist eine Geldanlage, die bei 99% der Trader auf Glück aufbauen, weshalb sie keinen Erfolg haben.

Wie erfolgreich sind Trader wirklich?

5) End-Lösung

Eine Rezession ist der Gau für die Notenbanken, insbesondere die EZB. Zur Begründung eines “Neuanfangs” wurden bisher mit Regelmäßigkeit Kriege inszeniert.

  • Kriege (Kriege begannen immer mit Lügen!)
  • Enteignung der Massen (aber nicht der Geld-Herrscher)
  • Neustart des Geldes (aber Systemerhalt durch “neues Geld” wie EURO, Neuer US-Dollar)

Auch das Finanzsystem ist nicht alternativlos

Die alten Herrscher des Geldes sehen das globale Finanzsystem vor neue “Herausforderungen” gestellt (Warren Buffett):

  • stürmische technologische Entwicklung,
  • grenzüberschreitende Vernetzung der Finanzmärkte
  • dadurch bestehende Interdependenzen

Aber die Ursachen des not-wendigen Scheiterns des kapitalistischen Finanz- und Wirtschaftssystems liegen in grundlegenden “Konstruktionsfehlern” (siehe Analyse Karl Marx im “Kapital”)

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