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Beim Währungs-Crash wird Goldpreis deutlich steigen

Beim Währungs-Crash wird der Goldpreis deutlich steigen (Experte Dimitri Speck)

Der heutig Goldmarkt zeigt, daß Staaten wie Russland, China, aber auch Ungarn, immer mehr das Edelmetall einkaufen. Die Macht und der Einfluß des US-Dollars geht zu Ende.

Gold-Experte Dimitri Speck: „Das ist intelligente Krisenvorsorge.“

„Wenn es zu Währungskrisen in naher Zukunft kommt, stehen die Länder mit Gold besser da.“ (Dimitri Speck)

Gold und Krisen-Symptome:

  • Die große Gold-Nachfrage ist ein Zeichen der geopolitischen bzw. wirtschaftlichen Instabilität.
  • Die aktuellen positiven Goldpreis-Entwicklungen gelten als Vorboten für das Geschehen in der Finanzwelt der näheren Zukunft.
  • Mit noch „deutlich steigenden Gold-Kursen“ muß gerechnet werden aufgrund künftiger „schwerer Verwerfungen“ im Weltwährungs- und Finanzsystem.

Ein globaler Währungs-Crash wird in naher Zukunft von Finanz-Experten erwartet.

Schlußfolgerungen:

  • Wenn ein harter wirtschaftlicher bzw. militärischer Konflikt näher rückt, sollte das Edelmetall Gold so früh wie möglich erworben werden.
  • Gold ist eine perfekte Investition in einer Zeit, in der das existierende internationale System („liberale Weltordnung“, „US-Hegemonie“) zerbricht.

Vorteile von Gold gegenüber Fiat-Geld im Krisenfall 

Fiat-Papiergelder sind eine ungedeckte Währungen. Sie sind letztlich nur zirkulierende Kredite.

  • Gold ist ein in der Menge begrenztes Material, das nicht beliebig vermehrt werden kann. Beim Kredit-Papiergeld ist das möglich und wir gemacht, wenn es zu einer Hyper-Inflation (aktuelles Beispiel Venezuela)
  • Gold ist leicht transportfähig.
  • Gold ist epochenübergreifend, ist an keine zeitliche Epoche gebunden und wird seit Jahrtausenden als Wertaufbewahrungsmittel verwendet.
  • Gold ist an keinen Staat gebunden.
  • Im Zweifelsfall ist Gold immer das bessere Wertaufbewahrungsmittel.

Ein Tauschmittel muß allgemeines Vertrauen genießen, “weil sonst der Austausch von Gütern und Dienstleistungen nur sehr eingeschränkt möglich ist. Geld ist in letzter Konsequenz geistige Energie, die der Mensch erarbeitet, erbt und in weiterer Folge vernünftig verbraucht, verschenkt oder verspielt. Geld ist ein abstrakter Energiespeicher.“

Gegenüber der “geistigen Energie” steht das materielle, reale und echte Gold.

Die westlichen Gesellschaften sind aufgrund der verzweigten Arbeitsteilung eine „Hochvertrauensgesellschaft“.

Seitdem die Golddeckung des Geldes 1971 einseitig durch die USA aufgegeben wurde, verlor die internationale Währungsordnung massiv an Vertrauen.

Gold reagiert auf Vertrauensverlust. 

 «Wir haben Gold, weil wir den Regierungen nicht trauen können.»  (US-Präsident Herbert Hoover, 1933)

Nach der “Lehman-Brothers-Pleite” 2008 schnellte der Gold-Preis auch nach oben.

Die Krise äußere sich „in den höchsten Goldkäufen der Notenbanken seit 1971 sowie im Repatriierungstrend der Goldbestände“.

Gold wurde ursprünglich als Material für Schmuck verwendet. Das ist bis heute so. Deshalb benötigt Gold kein Vertrauen.

Gold benötigt kein künstliches Vertrauen, um als Ware immer einen Wert zu besitzen.

Wenn die kreditbasierten Währungen an Vertrauen verlieren, dann ist Gold natürlich sehr aussichtsreich.

Gold wird nicht von Kredit- und Sanktions-Risiken betroffen. Deshalb gilt es als äußerst zuverlässiges Finanzinstrument.

Gold löst aber auch Skepsis aus, weil es im Unterschied zu US-Dollar-, Euro-, bzw. Yuan-Staatsanleihen, keine Zinsen bringt.

Gold verursacht auch zur Aufbewahrung Kosten (Sicherheit, Depots).

Hauptgründe für verstärkten Goldkauf der östlichen Staaten

Staaten, die 2018 vermehrt Gold für die nationalen Reserven einzukaufen.

  • „Das waren Polen, Ungarn, China. Indien, wenn auch noch mit geringen Beträgen. Die Türkei und vor allem Russland.Russland macht das sehr richtig, weil das Land stark zum Gold wechselt. Das sind die Hauptkäufer. Durch diese Käufer entstand tatsächlich eine gesteigerte Nachfrage nach Gold auf Zentralbank-Seite wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Nach meinem Kenntnisstand gab es diese starke Nachfrage seit der Aufhebung der Gold-Dollar-Bindung nicht mehr.“  (Münchner Goldmarkt-Analytiker Dimitri Speck)
  • „Verzehnfachung der ungarischen Goldbestände“.

1) Gold ist das bessere Investment gegenüber Papier-Fiat-Währungen

Die Papiergeld-Währungen sind immer mit Risiken verbunden.

(1) „Wenn die Verzinsung geringer ist als die Inflationsrate, wie es seit 2001 der Fall ist, dann haben wir einen grundsätzlichen Aufwärtstrend beim Goldpreis. Das war auch in den 1970er Jahren so.”

(2) “Wenn Banken pleitegehen, wird das Geld einfach komplett wertlos.“

Dadurch ist Gold die bessere Investment-Alternative im Vergleich zu Papierwährungen.

Gold ist “der natürliche Gegenspieler zu den Fiat-Währungen“.

Ex-FED-Chefs Alan Greenspan: „Ich frage mich: Wenn Gold ein wenig wichtiges Relikt aus der fernen Vergangenheit ist, warum halten Zentralbanken Gold im Wert von einer Billion Dollar, und auch der IWF und alle restlichen Finanzstrukturen? Wenn Gold keinen Wert und keinen Sinn hat, warum haben es alle bis heute?“

Gold hat aber auch Nachteile, die strategisch mit abzuwägen sind:

  • Gold bringt keine Zinsen – im Unterschied zu US-Dollar-, Euro-, bzw. Yuan-Staatsanleihen.
  • Gold verursacht auch zur Aufbewahrung Kosten (Sicherheit, Depots).

2) Sicherung einer liquiden Währung für den Krisenfall

Eine Zentralbank kann Gold im Krisenfall oder in einem Zahlungsbilanz-Defizit als eine liquide Währung einsetzen.

Das Weltfinanzsystem ist so aufgebaut, dass 70 Prozent des gesamten Zahlungsverkehrs auf die US-Währung entfallen. Doch jede Währung, ob US-Dollar oder Euro, ist stark von Schulden belastet, und jede großen Schulden können einmal zur “Schuldenentlastung” (Krieg?) führen.

Vor solchen Risiken schützt gerade Gold:

  • Im Falle des Zusammenbruchs des US-Dollar-Systems wird Gold nicht an Wert verlieren.
  • Bei der Beibehaltung der Funktion als Zahlungsmittel im Welthandel, reduziert Gold die Abhängigkeit von jeder Währung.

Rund 30 Prozent der Gold- und Währungsreserven der Industrieländer werden in Gold aufbewahrt. Die offiziellen Zahlen über den Goldbesitz: USA mit 8000 Tonnen (?), Deutschland mit 3000 Tonnen (?), Italien und Frankreich mit jeweils 2500 Tonnen. Russland rangiert auf Platz fünf, vor China. (Insider zweifeln die offiziellen Goldmengen an. Die USA dürften tatsächlich wesentlich weniger, während China und Rußland dürften wesentlich mehr Gold angehäuft haben.)

3) Sicherung der staatlichen Souveränität und Nicht-Erpressbarkeit

Die Zentralbanken halten die eigenen nationalen Devisenreserven der Staaten „meist etwa zu zwei Dritteln in US-Dollar-Schuldverschreibungen“. Dadurch sind die Staaten leichter erpressbar. Für die Sicherung der Souveränität ist Gold das traditionelle Wertaufbewahrungsmittel von Staaten.

  • Russland tauscht US-Dollar gegen Gold im großen Stil:   Die russische Zentralbank kaufte 2018 insgesamt 274,3 Tonnen Gold (22 Prozent mehr als 2017) mit US-Dollars aus dem Verkauf von US-Staatsanleihen. Das von der russischen Zentralbank deponierte Gold
    • kann nicht von US-Sanktionen betroffen werden,
    • kann nicht blockiert werden, wie ein Konto in einer amerikanischen bzw. europäischen Bank,
    • kann bei einem Deal mit Gold nicht verfolgt bzw. durch den Ausschluss aus dem SWIFT-System blockiert werden, womit die USA ständig drohen.
  • Auch China reaktivierte Ende 2018 den Goldankauf, was auch mit der “Entdollarisierung” bzw. dem Abbau der US-Staatsanleihen verbunden ist.
  • Weitere Länder folgem dem Goldkauf: Indien, Polen, Ungarn, Irak und Kasachstan.
  • Das Beispiel Iran: Selbst bei schärfsten US-Strafmaßnahmen handelte Teheran weiter mit Öl, das unter anderem mit Gold bezahlt wurde.

4) Goldpreis steigt langfristig.

Als Rußland vor 13 Jahren mit dem Goldankauf begannen, kostete Gold ungefähr 650 Dollar pro Unze. Heute liegt der Preis bei rund 1319 Dollar. Der langfristige Preis-Trend des Goldes ist  offensichtlich.

Rußland baut goldgedeckte Währung auf

2005 entwickelte Präsident Wladimir Putin den Plan für Rußland:

  • Befreiung Russlands aus der „Diktatur des US-Dollars“.
  • Erreichung finanzieller Unabhängigkeit von den USA und Europa.
  • Die Verdopplung der physischen Goldreserven (Ziel 10 Prozent der Währungsreserven).
  • Stabilisierung und Schutz der Nationalwährung Rubel
  • Gewinnung des Wirtschafts- und Währungskrieges zwischen West und Ost.

Entwicklung der Goldreserven Rußlands

  • 1941 erreicht die Sowjetunion den historischen Höchstwert – 2.800 Tonnen.
  • 1953 sank nach dem Zweiten Weltkrieg dieser Wert auf 2.500 Tonnen.
  • 1991 verfügte Russland nach dem Zerfall der Sowjetunion nur noch über 290 Tonnen Gold.
  • 2007: 402 Tonnen Gold
  • 2014 stieg der Goldvorrat der Russischen Föderation auf 1.187,5 Tonnen
  • 2019 verfügt die Zentralbank Rußlands offiziell über 2.112 Tonnen Gold.

Der Goldanteil an den gesamten Reserven lag Ende 2018 bei 17 Prozent. 

Russland baut seine Goldvorräte seit 13 Jahren aus. 

  • Die Ziele des “Goldrauschs” von Russland in den letzten Jahren liegen darin, sich finanziell und wirtschaftlich weiter unabhängig von Europa und den USA zu machen, den US-Dollar als westliche Weltleitwährungen zu schwächen oder zu neutralisieren. US-Ökonom James Rickards„Putin kauft Gold, weil er damit rechnet, dass langfristig das Vertrauen in den Dollar schwinden oder aber der Dollar als Waffe gegen Russland benutzt wird“.

Wladimir Putin (2018): Russland hat ein starkes finanzielles Sicherheitspolster. «Zum ersten Mal in unserer Geschichte decken unsere Reserven die gesamte Auslandsverschuldung, sowohl staatliche als auch private, ab.»

Russland und China bereiten konkret den Ausstieg aus dem US-Dollar-System und die Etablierung eines eigenen goldgedeckten Währungssystems vor.

  • China und Russland wollen die USA nicht länger finanzieren (25.04.2015)
  • Sie verkaufen US-Staatsanleihen
  • Sie erhöhen die eigenen Goldreserven.
  • Russland etablierte ein eigenes Zahlungssystem, um vom internationalen SWIFT-System unabhängig zu sein.
  • Sie intensivieren die Wirtschaftsbeziehungen und den Handel zwischen beiden Staaten auf der Basis der Nationalwährungen

Ressourcen:

Interessant ist auch der (politische) Druck durch Banken auf Venezuela, das Gold auch außer Landes lagert

Genau deshalb sollte das deutsche Gold auch in Deutschland und nicht in den USA, England und Frankreich bei den Siegermächten gelagert werden.

 

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