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Geld

Die Geschichte vom Goldschmied Fabian – oder warum überall Geld fehlt

Was ist das „normale Geld“?

Unser heutiges Geld wird zu über 90 % von privaten Geschäfts-Banken durch die Vergabe von Krediten geschöpft (Giralgeld). Dabei verpflichtet sich der Kreditnehmer, seinen Kredit samt Zinsen und Zinseszinsen zurückzuzahlen und als „Sicherheit“ überläßt er der Bank einen Pfand (Bürgschaft, Grundschuld o.ä.). Die Bank verpflichtet sich im Gegenzug dem Kreditnehmer den Kreditbetrag auf seinem Konto bei der Bank gutzuschreiben (Gutschrift). 

SOWOHL IN DER HOCHFINANZ ALS AUCH IN DER PRIVATGESELLSCHAFT „BANK OF ENGLAND“ SIND NUR ETWA 1% ALLEN “GELDES” AUF DIESEM PLANETEN IN SCHEINEN ODER MÜNZEN VERFÜGBAR.  99% SIND GESCHÖPFTES GELD UND NUR ALS BUCHUNG AUF DEM COMPUTERMONITOR EXISTENT.

Die Geschäfts-Bank übergibt für diese Kreditvergabe kein existierendes Geld von Sparern, Anlegern oder sonstigen Einlagen, sondern diese Kreditgeld wird einfach im Computer neu geschöpft. Durch die vertragliche Verpflichtung, den Kredit jederzeit „in bar“ auszuzahlen, erzeugt die Bank den Anschein einer dauerhaft bestehenden Verbindlichkeit, die im System der doppelten Buchführung als Verbindlichkeit gegengebucht werden muss.  Das „Geld“ ist dann durch diese zwei Buchungen entstanden (Buchgeld). Dadurch  verlängert sich die Bilanz der Geschäfts-Bank auf der Aktivseite durch die Forderung und auf der Passivseite durch die Verbindlichkeit.

Zusammenfassend kann festgehalten werden, daß Banken Geld erzeugen, indem sie die Forderung an den Kreditnehmer auf Rückzahlung des Kredits damit begründen, dem Kreditnehmer das gesetzliche Zahlungsmittel noch zu schulden. Dieses Buchgeld, das auch als „Giralgeld“ bezeichnet wird, ist kein gesetzliches Zahlungsmittel.

Die frühen Germanen kannten laut der Überlieferungen von Tacitus keine Zinseinnahmen und auch keinen Wucher. Das Wort Wucher (gotisch works) bedeutete Ertrag des Bodens und der Frucht. Das änderte sich nachdem Römer mit ihnen Handel trieben. siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Wucher

Geldschöpfung aus dem Nichts:

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Die Wahrheit über Geld:

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Bankkunden tauschen also ihre höherwertigen gesetzlichen Zahlungsmittel gegen minderwertige private Zahlungsmittel der Bank ein. Während hinter dem gesetzlichen Zahlungsmittel (Euro) die Europäische Zentralbank (EZB) steht und das von ihr ausgegebene Geld durch die Wirtschaftsleistung und Steuereinnahmen der Länder der Eurozone gedeckt ist (bzw. sein sollte), wird das Buchgeld nur durch das geringe Eigenkapital der einzelnen Bank gedeckt, bei der das Konto geführt wird.

Aus dem Mißverhältnis der Geldmenge, die sich zu 10% aus gesetzlichen Zahlungsmitteln und zu 90% aus Kreditgeld zusammensetzt, das nur durch Versprechen auf Rückzahlung von heute oft überschuldeten Staaten, Banken, Unternehmen und Privatpersonen „gedeckt“ ist, ergibt sich die Minderwertigkeit der Schuldscheine von Banken (Kontoauszug über Buchgeld) gegenüber gesetzlichen Zahlungsmitteln (Bargeld bzw. Zentralbankgeld).

Ressourcen:

Mark Dittli: Wie entsteht eigentlich Geld? (19. Juli 2013)

Deutsche Bundesbank: Schülerbuch „Geld und Geldpolitik“ digital

Geld aus Schulden. Eine Einführung in das Geldsystem Keine Schulden, kein Geld sehenswert

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