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Donald Trump und die gigantische Finanz-Blase in den USA

Die USA und die Finanz-Blase, die akut vor dem Platzen steht

Donald Trump am 26.09.2016: „Wir befinden uns in einer großen, fetten, hässlichen Blase und wir sollten lieber vorsichtig vorsichtig sein …“

Charles Hayek erklärt: „Surviving the Final Bubble SPI“ „Diese Blase ist größer und gefährlicher als die ISIS jemals sein könnte!“

Eine Präsentation zum Verständnis der größten Krise der Menschheitsgeschichte. Deshalb ist die gute Vorbereitung auf die kommende Katastrophe für jeden so wichtig.

Dem Ganzen liegt ein Muster über die letzten 20 Jahre zugrunde. Ein Blick in die Zeit um die Jahrtausendwende macht das deutlich. Damals boomten die  Internetunternehmen („dot coms“) und die Gelder flossen dorthin. Das schien der schnellst Weg zu sein, um reich zu werden. Das trieb die Werte an der Aktienbörse höher und höher. Dadurch schien in der Zeit der USA-Präsidentschaft von Bill Clinton die Wirtschaft in einem enormen Wachstum zu sein. FED-Chef Alan Greenspan sagte damals, daß die neue Technologie eine neue Wirtschaft hervor bringen würde, mit neuen Regeln. Während dann im Jahr 2000 die nächste USA-Präsidentschaft vorbereitet wurde, begann auch am 12.04.200 der Kollaps der Dotcom-Welt und der Aktienabsturz. Der lange Boom der Wirtschaft bekam eine enorme Abbremsung. Georg Bush wurde Präsident als der NASDAQ 60 % Wertverlust verzeichnete.

Eine ökonomische Blase entsteht, wenn bestimmte Aktien hohe Attraktivität erreichen (wie damals die Internet-Unternehmen).

Das Muster ist Folgendes:

Georg Bush: Ich glaube an den Amerikanischen Traum – ein eigenes Haus zu besitzen!

Die FED senkt ihre Zinssätze. Jeder Amerikaner wollte ein Haus. Sie nahmen Bankkredite und kauften Häuser. Daraus entwickelte sich die Immobilien-Blase, während die Massen-Medien davon nichts berichteten. Viele Amerikaner kamen 2007 in finanzielle Schwierigkeiten, konnten ihre Häuser nicht mehr bezahlen. Am 15.09.2008 kam dann die Finanzkrise, die von der Lehmann Brothers Bank ausgelöst wurde und die wieder kurz vor der nächsten Präsidentschaft lag.

Alles lief nach demselben Muster ab. Nur, diesmal waren die Krisenauswirkungen schon weltweit deutlich zu spüren.

 

War um Jahre 2016 dasselbe Muster vor der Wahl von Präsident Donald Trump?

  • Die FED begann 12/2015 mit Zinssenkungen
  • Die Wirtschaft geht überall nach unten: Rohstoffe, Öl
  • Konsumtion wird geringer
  • Experten erzählen, daß alles ok sei!

Das einzige, was scheinbar fehlt, ist eine Finanz-Blase!

Die Dotcom-Blase zeigte, worum es im Casino-Kapitalismus geht: Viele wollen schnell reich werden, bekommen preisgünstig Kredite, investieren in spezielle Spekulations-Objekte (z.B. Aktien, Häuser) in der Hoffnung, später beim Verkauf einen guten Profit zu machen. Die Objekt-Preise steigen dabei, aber der eigentliche der Wert der Objekte nicht. Und wenn die dadurch entstandene Blase platzt, verlieren die meisten eine Menge des eingesetzten Geldes oder verlieren das Objekt (Haus).

Allerdings ist die heutige Situation viel dramatischer als in den Krisen 2008 und 2000! Der nächste Crash wird viel breitere Wirkung haben, als nur im Finanzsektor. Und das riesige Mißverständnis dabei ist, daß man glaubt, die Sache oder das Unternehmen oder der Staat seien viel zu groß, um zu stürzen.

Daraus entstand für die Finanz-Eliten ein neues Geschäftsmodell im Zusammenspiel mit „ihren“ Staaten:

Experten rechnen vor, daß die Stützung der größten Banken nach 2008 bis heute 20 Billionen $ kosteten – der größte Teil davon ist über die Staaten von den Steuerzahler beglichen worden.

Infolge der Finanzkrise 2008 wurden die Großbanken nur noch größer! Die „Big Four Banken“: JP Morgan, Bank of Amerika, Citigroup, Wells Fargo haben heute 8,2 Billionen $ Vermögen,  154 % mehr als die restlichen 50 Top-Banken zusammen.

Der Derivaten-Markt

Ein Derivat ist ein spekulativer Vertrag, ein gebotener Platz mit hoher Profiterwartung im Aktienmarkt, von Währungen, Rohstoffen wie Gold, Silber, Kaffee oder ganzen Staaten. Die Basis dessen ist überhaupt kein wirtschaftlicher Wert, sondern nur die Spekulation auf eine bestimmte Entwicklung des Objektes. Der Star-Investor Warren Buffet  sagte: „Derivate sind finanzielle Massenvernichtungswaffen.“. Die CDOs, die zur Immobilienblase 2007/2008 führten, waren solche Derivate für Immobilienspekulationen. Sie waren und sind nur ein kleiner Teil aller weltweiten Derivate. Im Derivate-Casino haben die Großbanken in allen Aspekten der Weltökonomie spekuliert. Deshalb sind auch alle Menschen im Falle des Crashs davon betroffen.

  • Diese Finanz-Derivate haben zusammen heute einen Nettowert von über 553 Billionen $ – 553.000.000.000.000 US-Dollar.
  • Die gesamten Staatsschulden der USA liegen offiziell bei 20 Billionen $.
  • Die reale Weltwirtschaft produziert heute im Wert von 80 Billionen  $
  • Der Derivate-Wert liegt heute über 7 x höher als die weltweite Realiwirtschaft.
  • Das ist die größte Finanzblase in der Menschheitsgeschichte:

Die spekulierenden Banker kalkulieren: Je höher das Risiko, desto höher der Profit und ihr Bonus bzw. Honorar.

Und falls das schief geht, wird die FED die Bank und den Banker retten – wie 2008. Die staatlichen Kontrollorgane haben die exakten Angaben über die Situation in den Großbanken: z.B.

  • JP Morgan Chase: 2,4 Billionen Vermögenswerte, aber über 51 Billionen in Derivaten
  • Goldman Sachs: 900 Milliarden $ Vermögenswerte, aber über 51 Billionen in Derivaten

Zusammen halten die größten USA-Banken über 247 Billionen $ in Derivaten.

Das ist 13 x mehr als die 20 Billionen Staatsschulden der USA!

Das ist eine tickende AtomBombe, die jeden Moment als Finanz-Amageddon explodieren kann.

Das ist die Zukunft der Weltwirtschaft!

Und diese platzende Riesen-Blase kann niemand mehr ausgleichen oder abfedern. Die FED und die Staaten sind völlig machtlos demgegenüber. Sie haben immer noch die Auswirkungen der Bankenrettung nach 2008 zu verkraften.

Es ist die Blase, die alle früheren Blasen beendet, weil sie vielmals größer als die Dotcom- oder Immobilienblase ist. Das ist der Endpunkt des globalen Finanzpuzzle-Spiels.

Die Geschichte wird 2017 als das Jahr des größten Finanzcrashs registrieren. Die Große Depression in den 1930er Jahren und die Krise 2008 werden dann wie ein Picknick erscheinen.

Wie würde eine solche Krise ablaufen?

  1. alles Banken schließen sofort
  2. Die einzige Möglichkeit der Bargeldauszahlung sind die Bankautomaten (ATM), die aber sehr schnell kein Geld mehr ausgeben werden, weil die Bank keines hat, oder die sofort Beschränkungen von z.B. 60 Euro pro Tag angeben. Riesige Warteschlangen entstehen vor den Geld-Automaten.
  3. Verarmung der Menschen

In Griechenland sind heute schon 17 % der Bevölkerung nicht mehr in der Lage, ihren täglichen Nahrungsbedarf zu kaufen, 30 % leben unter der Armutsgrenze, die offizielle Arbeitslosenquote liegt über 27 %. Viele Menschen haben keine Versicherung, keine Rente, nichts! Die Suicidrate stieg in der Krise um 50 %

Wenn die Großbanken stürzen, dann wird das ein globales Desaster und nicht mehr ein nationales oder regionales Problem.

Einige Experten warnten die Menschheit vor den Folgen der Entwicklung 2007 und vor der Krise 2008. Peter Schiff, Gerald Celente, Mark Faber und viele andere sagen auch ein Desaster 2016/2017 voraus.

 

 

 

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